Ganz oben angekommen. Und plötzlich wird alles still. Los geht’s aber unten im Tal. Der Blick wandert über Wiesen, Wälder, erste Berglinien, noch wirkt alles vertraut: Straßen, Häuser, Verkehr. Dann eine Abzweigung, die Straße wird schmaler, kurviger, ruhiger – mit jeder Serpentine hebt sich der Blick ein Stück mehr, und mit ihm wächst diese leise Vorfreude. Irgendwann, nach der letzten Kehre, passiert es einfach.
Motor aus. Blick auf. Ihr seid da.
Ein Moment, der nicht laut ist, eher ein Innehalten. Ein Perspektivwechsel, der sich nicht aufdrängt, sondern einschleicht. Hier oben, auf 1.250 Metern, wird aus Ankommen etwas anderes: ein bewusstes Dasein.































