high cooking.
lovely rooming.
Culinary Club
Gast an der Bar der Blauen Burg im Allgäu
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Linda Pezzei

Hotelbar im Allgäu: Das Secret Ingredient der Blauen Burg

SERVED ON THE EDGE / THE VIEW

Viele kommen wegen der Aussicht auf den Falkenstein und stehen irgendwann trotzdem – oder gerade deshalb – mit einem Glas an der Bar. Sie liegt mitten im Geschehen der Blauen Burg: auf dem Weg zur Panoramaterrasse, vor dem Dinner im PAVO oder Restaurant 1250 und nah genug für alles, was danach noch passieren darf. Hier beginnt der Abend vielleicht mit einem Aperitif, später steht eine von Martins Kreationen im Glas und irgendwann stellt sich die Frage, ob es wirklich schon Zeit fürs Zimmer ist. Die Bar ist dabei kein eigenes Abendprogramm. Eher ein selbstverständlicher Teil davon. Ein Treffpunkt zwischen Aussicht, Küche und dem nächsten Gang – auf 1.250 Metern und mit ziemlich viel Weitblick.
 

Classy & Bold. Das gilt für Glas und Inhalt. 
Und vielleicht sogar auch für den Zustand danach. Hicks. Mehr dürfen wir aus Gründen der Diskretion nicht sagen. ; )

Martin Masch
cold served.

Zwei Teammitglieder der Blauen Burg beim Sammeln von Zutaten in der Natur

Vom Koch zum Beverage Designer

Dass Martin Masch heute die Getränke der Blauen Burg verantwortet, war so nicht geplant. Martin ist gelernter Koch und Patissier und hat in mehreren Sterneküchen gearbeitet, bevor er auf den Falkenstein kam. Eigentlich für zwei Jahre. Inzwischen sind daraus mehr als fünf geworden. Der Wechsel von der Küche hinter die Bar begann ausgerechnet mit Karotten. Eine Unverträglichkeit machte das Arbeiten am Herd irgendwann schwierig, Martin wechselte zunächst in den Service – und entdeckte dort eine neue Spielwiese. Heute entwickelt er als Beverage Designer die Drinks für die Bar ebenso wie die Begleitungen zu den Menüs. Beides gehört für ihn zusammen. Seine Erfahrung aus der Küche merkt man den Kreationen bis heute an: Da wird angesetzt, gekocht, reduziert, gefiltert, fermentiert und immer wieder probiert, bis Geschmack, Temperatur und Textur stimmen. Ein Drink beginnt bei Martin deshalb nicht zwangsläufig mit einer Flasche und einem Shaker. Manchmal beginnt er mit Kräutern, Früchten, Gewürzen oder einem Topf auf dem Herd.

High Cooking kann eben auch im Glas stattfinden.
 

Wenn Küche und Bar zusammenspielen

Gerade darin liegt das Spannende: Die Getränke entstehen nicht losgelöst vom Essen. Sie greifen Aromen auf, setzen einen Kontrast, bringen Frische zurück oder geben einem Gang noch eine andere Richtung. Manches davon ist komplex. Manches überraschend schlicht. Und manches muss man gar nicht erst erklären, weil es einfach gut zum Moment passt. Vor dem Dinner vielleicht ein Aperitif, danach noch eine Kreation von Martin. Später ein Absacker. Oder irgendwann ein Glas Milch mit Honig, während unten im Tal langsam die Lichter ausgehen. Barstunde hat auf dem Falkenstein nicht immer dieselbe Form – und auch nicht immer Alkohol. Die alkoholfreie Getränkebegleitung im PAVO ist deshalb keine Nebenlösung auf der Karte, sondern wird genauso sorgfältig zum Menü entwickelt wie die klassische Begleitung. Nicht als Ersatz für Wein, sondern als eigene Möglichkeit, die Gänge zu erleben.
 

Stay tuned: Fortsetzung folgt nächste Woche im Blog.

Was gerade ins Glas kommt

Stillstand passt ohnehin nicht besonders gut zu Martin. Mit dem Cocktail of the Month tauchen deshalb regelmäßig neue Ideen an der Bar auf – abgestimmt auf Jahreszeit, Produkte und das, womit er sich gerade beschäftigt. Mal fruchtiger, mal herber, würziger oder leichter. Welche Kreation gerade ausgeschenkt wird, lässt sich am besten vor Ort herausfinden. Und wer irgendwann selbst wissen möchte, was zwischen Sirup, Shrub, Schaum und Food Pairing alles möglich ist, kann noch etwas tiefer in Martins Welt eintauchen: Gemeinsam mit Simon Schlachter hat er das Buch „Drinks we love & Food“ entwickelt – mit 40 alkoholfreien Drinks und 20 passenden Snacks.
 

Stay tuned: Fortsetzung folgt in 2 Wochen im Blog.

Service in der Lounge und Bar der Blauen Burg im Allgäu
Die Barstunde

Ein Glas mit Aussicht

Vielleicht braucht eine gute Hotelbar gar nicht so viel Erklärung. Eine steile Auffahrt. Ein Abend auf dem Berg. Draußen der Blick über das Allgäu, drinnen ein Platz an der Bar und im Glas etwas, das gerade ziemlich gut dazu passt. Wer das selbst ausprobieren möchte, reserviert sich am besten einen Tisch im Culinary Club und kommt ein bisschen früher.
 

→ Tisch reservieren

Häufige Fragen zur Bar

Wo liegt die Hotelbar?

Die Bar befindet sich im Boutique-Hotel Blaue Burg am Falkenstein in Pfronten im Allgäu, auf 1.250 Metern Höhe. Vom Empfang geht es einfach geradeaus – dann steht ihr praktisch schon mittendrin.
 

Wann ist die Bar geöffnet?

Die Öffnungszeiten können sich saisonal ändern.
 

Täglich geöffnet
Mittags 12.00 bis 14.00 Uhr
Nachmittags 14.00 bis 16.00 Uhr
Abends 18.00 bis 23.00 Uhr


Vor eurem Besuch lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf die aktuellen Zeiten.

Gibt es saisonal wechselnde Drinks?

Ja. Mit dem Cocktail of the Month entwickelt Martin regelmäßig neue Kreationen, die sich an Saison, Produkten und aktuellen Ideen orientieren.

Kann ich nur für einen Drink an die Bar kommen?

Die Bar ist Teil des Restaurantbesuchs oder eines Aufenthalts in der Blauen Burg und keine separat betriebene Cocktailbar. Wer einen Abend im PAVO oder Restaurant 1250 reserviert, kann den Besuch an der Bar ganz einfach davor oder danach einplanen.


Zum Table Booking.

Muss ich die Bar extra reservieren?

Nein. Wenn ihr vor oder nach dem Essen gerne an der Bar sitzen möchtet, gebt bei der Tischreservierung einfach kurz Bescheid.

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